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Herzlich Willkommen im Pastoralen Raum Wittlich

Mit diesem Internetauftritt informieren wir über die pastorale Arbeit in den verschiedenen Arbeitsbereichen sowie über die vielfältigen Kooperationen und Vernetzungsangebote im Dekanat Wittlich, seit 1.1.2022 im Pastoralen Raum Wittlich.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Arbeit und hoffen, dass Sie sich hier gut informiert sehen.

Gesegnete Osterzeit

https://rp-tv-epaper.s4p-iapps.com/artikel/983951/21879643

Aus der Fläche des ehemaligen Dekanats ist ein neuer Pastoraler Raum entstanden, der von einem dreiköpfigen Team um Dekan Matthias Veit geleitet wird. Das Team unterstützt die Pfarreien dabei, die Synode umzusetzen und Kirche in eine „gute Zukunft“ zu führen.

Von Christina Bents

WITTLICH | Vieles ist momentan bei der katholischen Kirche im Umbruch. Zwischen dem Spannungsfeld weniger Gläubige, weniger Personal, aber mehr Qualität will man die Kirche in eine gute Zukunft führen. Dazu hatte die Synode getagt und jetzt ist es an der Zeit, die Dinge, die dort beschlossen wurden, umzusetzen. Im Pastoralen Raum Wittlich, der dasselbe Gebiet wie das ehemalige Dekanat umfasst, werden jetzt erste Änderungen spürbar.

Am kommenden Wochenende wird in einem feierlichen Gottesdienst das neue Leitungsteam eingeführt (siehe Extra). Es besteht aus den drei Hauptamtlichen: Nicole Claire Heckmann, die unter anderem als Gemeindereferentin in Trier in der Pfarrei „Heilige Edith Stein“ tätig war und als Referentin für den Diözesan-Caritasverband gearbeitet hat. Marco Brixius ist Bank-Betriebswirt und hat als Dozent bei der Genossenschaftsakademie gelehrt, sowie Pastor Matthias Veit, der seit 31 Jahren Priester ist und seine erste Pfarrstelle in Osann-Monzel, Maring-Noviand und Kesten hatte. Zudem war er Dechant im Dekanat Bernkastel und später im Dekanat Mayen-Mendig. Seit 2021 ist er Pfarrer in Wittlich.

Kirchenrechtlich hat der Dekan die Leitung, aber er hat kein Vetorecht. Dazu Matthias Veit: „Wir werden im Leitungsteam gleichberechtigt entscheiden und uns die Verantwortung teilen. Das sollen transparente Prozesse sein und keine Entscheidungen aus dem stillen Kämmerlein. Diese Kultur wollen wir umsetzen.“

Ausgestattet sind sie gegenüber dem ehemaligen Dekanat mit mehr Eigenständigkeit. Der pastorale Raum wird eine eigene Rechtspersönlichkeit sein, es gibt eine größere Autonomie. Dazu sagt der Dekan: „Wir sind nicht am Gängelband der Diözese oder des Bistums.“ Die Seelsorge wie Taufen, Messen oder die Kommunion bleiben in den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften. Die Gemeinden behalten auch ihre Verwaltungsräte.

Inhaltlich ist den Dreien klar, dass sie „nicht die Vorturner sein wollen“, wie es Marco Brixius ausdrückt, sondern man will die Gemeinden unterstützen, wie sie mit weniger Personal die Qualität steigern können. „Wir müssen die Menschen wieder besser erreichen, auch für die 90 Prozent da sein, die nicht regelmäßig einen Gottesdienst besuchen. Die Menschen sehnen sich nach Gemeinschaft und nach dem, was ihnen Kirche geben kann.“ Matthias Veit ergänzt: „Dabei gibt uns die Welt die Themen vor. Im vergangenen Jahr die Flutkatastrophe, in diesem Jahr der Krieg. Da wollen wir sichtbar werden, uns einbringen und Menschen zusammenbringen. Aus den Gemeinden kommt da sehr viel, oft von Ehrenamtlichen, die beispielsweise sagen: ‚Wir wollen ein Friedensgebet‘.“

Wichtig ist ihnen, dass die Kirche sich den Realitäten anpasst. Ein Beispiel dafür ist die sich ändernde Bestattungskultur, die individueller wird. „Da sind Beziehungen wichtig, auf die Wünsche der Angehörigen eingehen, die einen wollen etwa eine Messe, andere nur eine Zeremonie auf dem Friedhof. Und die Nachsorge darf nicht vergessen werden“, sagt Marco Brixius. Seine Kollegin ergänzt: „Die Personen, die dafür besonders geeignet sind, sollen das machen. Das kann, muss aber nicht der Pastor sein.“ Wichtig ist es dem Leitungsteam, diese Themen nicht aus einem Mangel heraus anzugehen, sondern aus den verschiedenen Interessen und Talenten.

Dass viel Arbeit auf sie zukommt, wissen sie, aber sie halten es mit dem Kirchenlehrer Thomas von Aquin: „Für Wunder soll man beten, für Veränderungen muss man arbeiten.“

Ganzjährige Plakatkampagne „#beziehungsweise – jüdisch und christlich: näher als du denkst“

ZUVERSICHT

IDEEN - ZUM STÖBERN - NACHLESEN - NACHDENKEN - BETEN

VERANSTALTUNGEN

Mai

  • 21. Mai Ökumenischer Bibelnachmittag

    "ER verändert alles, was ist"

    Zu einem Ökumenischen Bibelnachmittag draußen im Pfarrgarten der Ev. Kirchengemeinde Wittlich laden die Ev. Kirchengemeinde Wittlich und der Pastorale Raum Wittlich ein.

    Das Thema lautet: "ER verändert alles, was ist".

    Das Ökumenische Vorbereitungsteam hält dann für Interessierte Begegnungsstationen mit dem Buch Daniel bereit.

    Termine21.5.2022, 14:30 - 17:15 Uhr
    OrtEv. Pfarrgarten, Trierer Landstr. 11, Wittlich
    TeamIrene Gelz, Rainer Marmann, Pia Braun, Christiane Friedrich
    VeranstalterEv. Kirchengemeinde Wittlich, Pastoraler Raum Wittlich
    KontaktEv. Kirchengemeindebüro, Tel.: 06571/7449, wittlich(at)ekir.de, Pastoraler Raum Wittlich, Tel.: 06571/14694-14, christiane.friedrich(at)bistum-trier.de
  • 25. Mai Filme erzählen jüdisches Leben

    Termine25.5.2022, 17:30 Uhr
    OrtKinopalast, Brautweg 3, Wittlich
    ReferentenIrene Gelz, René Richtscheid, Christiane Friedrich
    VeranstalterEmil-Frank-Institut Wittlich, KEB Pastoraler Raum Wittlich in Kooperation mit Kinopalast Eifel/Mosel/Hunsrück
    KostenEintritt frei
    AnmeldungReservierung ab 18.5. unter www.Kino-Wittlich.de, telefonisch: 06571/9562660 und im Kino
    KontaktEmil-Frank-Institut Wittlich, Tel.: 06571/260124, mail(at)emil-frank-institut.de, Dekanat Wittlich, Tel.: 06571/14694-14, christiane.friedrich(at)bistum-trier.de 

Juni

  • 1. Juni Wo fängt eigentlich "Mobbing" an? Meinungsmache auf dem Schulhof und im Internet

    Wo fängt eigentlich „Mobbing“ an?

    Meinungsmache auf dem Schulhof und im Internet

    Die Grenzen zwischen alltäglichen Hänseleien und Mobbing sind fließend. Die Anonymität des Internet senkt die Hemmschwelle für Bloßstellungen, Schikane und Verbreitung falscher Behauptungen. Da Mobbing in allen Altersstufen und Schulformen stattfindet, ist es besonders wichtig, Mobbing frühzeitig zu erkennen und aktiv zu begegnen. Wie können wir Mobbing erkennen und verhindern? Wie können wir Kinder seelisch stark und selbstsicher machen, damit sie nicht zu Mobbing-Tätern oder Opfern werden?

    Termin1.6.2022, 19:30 Uhr
    OrtMensa Kurfürst-Balduin-Realschule plus und Cusanus-Gymnasium Wittlich
    ReferentinDr. Marie-Christine Kees, Dipl. Psychologin, Schulpsychologisches Beratungszentrum Wittlich
    Gebührkostenfrei
    VeranstalterArbeitskreis Erziehungskompetenz stärken, Pastoraler Raum Wittlich, FachstellePlus+ für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg und Wittlich, Schulsozialarbeit an der Kurfürst-Balduin-Realschule plus und am Cusanus-Gymnasium Wittlich
    Anmeldungschulsozialarbeit(at)rs-wittlich.de; pfeiffer(at)cg-wittlich.eu
  • 10. Juni REIF FÜR DIE KUNST

    REIF FÜR DIE KUNST

    Eine Veranstaltungsreihe im Museum am Dom und im Stadtmuseum Simeonstift Trier

    Alle vier Wochen freitags präsentieren das Stadtmuseum Siemonstift und das Museum am Dom abwechselnd Aspekte ihrer Sammlungen - bei Führungen, Vorträgen oder Lesungen. Danach gibt es Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen.

    REIF FÜR DIE KUNST:

    Spuren eines französischen Konvents - Die Welschnonnenkirche in Trier

    Führung mit Dr. Christiane Häslein

    Die Welschnonnenkirche trägt ihren Namen von den Chorfrauen des heiligen Augustinus der „Congregation Notre Dame“, die in Trier als welsch, also als französische Nonnen bezeichnet wurden. Die Kirche in der Flanderstraße wurde 1717 geweiht. Seit einigen Jahren wurde bzw. wird der Bau umfassend restauriert. Die Kunsthistorikerin Dr. Christiane Häslein führt durch die Kirche und gibt spannende Einblicke in die Kunst und Geschichte der Bauzeit.

    Termin10.6.2022, 14:30 - 16:00 Uhr
    OrtWelschnonnenkirche, Trier
    Kosten:10,- € (inkl. Kaffee und Kuchen)
    Anmeldungerforderlich!
    VeranstalterMuseum am Dom Trier
    KontaktMuseum am Dom Trier, Tel.: 0651/7105-425, museum(at)bistum-trier.de 
     www.museum-am-dom-trier.de
  • 12. Juni Pilgertour im Heckenland

    Pilgertour im sogenannten „Heckenland“

    Aus dem Gleichgewicht geraten? Pilgern kann zur nötigen Balance verhelfen. Die abwechslungsreiche und symbolträchtige Landschaft am Rundweg um die Viktoriaquelle Heckenmünster hält so manche Überraschung bereit – auch für Einheimische. Herzliche Einladung!

    „Ich habe keine Angst vor dem Morgen; denn ich habe das Gestern begriffen und ich liebe das Heute.“ William Allen White

    In Bewegung kommen: Tempo des Alltags entschleunigen, die Seele nachkommen lassen.
    Haltung überprüfen: Vergangenheit akzeptieren, im Hier und Jetzt sein, Zukunft offenherzig willkommen heißen.
    Den inneren Kompass neu ausrichten: sich der Kraftquellen und Kompetenzen bewusst werden, die das Leben mit seinen Herausforderungen und Krisen meistern lässt.
    Energie tanken: Zeit und Muße, das eigene Leben zu reflektieren, im Austausch mit Gleichgesinnten Kraftreserven für den Alltag auffüllen.
    Sich dankbar über Glücksmomente freuen!

    Termin:            Sonntag, 12.06.2022, 9:00 bis 15:00 Uhr
    Start & Ziel:     Alte Schule, Schlossstraße, 54518 Dodenburg
    Wegstrecke:     12 km als Rundtour über Dierscheid
    Schwierigkeit:   mittel, Trittsicherheit erforderlich
    Mitzubringen:    Tagesverpflegung, festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung. An-/Abreise sind selbst zu organisieren
    Teilnehmerzahl: bis 15 Personen

    Info/Kontakt:     Gemeindereferentin Pia Groh, groh(at)pg-salmtal.de oder +49 151 4480 5212

    Anmeldung:       erforderlich bis 08.06.2022
    Anmeldeflyer unter www.pg-salmtal.de

    Ausschreibung mit Fotostrecke unter www.pg-salmtal.de/2022/05/pilgertour-im-heckenland/

    Es gelten die üblichen Hygieneregeln.
    Die Teilnahme geschieht auf eigene Gefahr!

    Wir freuen uns: Pilgerteam Herbert & Pia Groh, PG Salmtal

    in Kooperation mit der Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland

  • 14. Juni Theologie im Fernkurs - Grundkurs-Begleitzirkel

    Theologie im Fernkurs

    Grundkurs-Begleitzirkel

    Termin14.6.2022, 19:00-21:00 Uhr
    OrtVideokonferenz
    BegleitungChristiane Friedrich, Pastoralreferentin
    KontaktTel.: 06571/14694-14, christiane.friedrich(at)bistum-trier.de 
    Infowww.pastoralerraum-wittlich.de/themen/theologie-im-fernkurs
     www.fernkurs-wuerzburg.de
  • 22.-26. Juni Weltfamilientag - digitale Impulse